
Krafttraining
Muskulatur schützt Knie
Stärkere Oberschenkelmuskeln können eine Knieoperation verhindern. Eine Studie zeigt: Krafttraining senkt das Risiko erheblich.

Krafttraining
Stärkere Oberschenkelmuskeln können eine Knieoperation verhindern. Eine Studie zeigt: Krafttraining senkt das Risiko erheblich.
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Vor vielen Jahren war bei einem werten Doktor (aktuell im Ruhestand) in einem Blog-Beitrag unter der Überschrift «Kraft nimmt Schmerz» zu lesen, dass in einer Studie die «Muskelschwäche als kausaler Faktor von Arthrose» identifiziert worden sei.
Soeben, also bald anderthalb Jahrzehnte später, wurde genau das (wieder einmal?) bestätigt. So titelt es im Wissenschaftsmagazin ScienceDaily:
Stärkere Oberschenkelmuskeln können Knie-Ersatz-OPs verhindern
In einer landesweiten Studie im Auftrag der National Institutes of Health – die höchste Gesundheitseinrichtung der USA – untersuchten Forscher 134 Probanden, von denen die Hälfte ein «neues Knie» erhielten.
Über aufwändige Messungen kamen die Forscher zum Schluss, dass das Volumen der Oberschenkelmuskulatur signifikant mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit einer Knietotalendoprothese (Knieersatz) verbunden war.
Kurzum: Je kräftiger der Oberschenkel, umso geringer ist das Risiko für ein kaputtes Knie.
Das betraf in der Studie sowohl die Muskulatur der Vorder- als auch die Rückseite des Oberschenkels. Heisst, man muss schon trainieren, um sämtliche Oberschenkelmuskeln anzusprechen.
Auch das war der Studie zufolge entscheidend: das Verhältnis der Muskelgruppen zueinander. Auch ein Vorteil von Krafttraining, zumindest wer einigermassen ausgewogen trainiert und sämtliche Muskelgruppen bewegt.
Viele Menschen glauben an eine Religion oder an einen Gott. Oft verstehen sie nicht, dass es eher um ein tiefes Vertrauen in das Leben oder in eine Sache geht. Der englische Begriff «faith» ist dafür passender als das deutsche Wort Glaube.
Bei uns ist Glauben nämlich ein bisschen negativ besetzt. In Wahrheit ist er Voraussetzung dafür, dass uns überhaupt Gutes widerfahren kann. Denn nur wer glaubt, tut auch.
Das lässt sich immer wieder gut am Beispiel Sport verdeutlichen. Jeder, der Sport treibt, glaubt daran, dass schon Goldtaler vom Himmel fallen werden, wenn man sich ein bisschen den A… aufreisst. Dafür hat keiner von uns vorher ein Biochemie-Buch gelesen (oder doch?).
Wir wissen zwar nicht genau, wie Sport in seiner Wirkung funktioniert – das wird uns die Wissenschaft auch in 20, 30 oder 40 Jahren so genau nicht sagen können, einfach, weil die biochemische Grundlage dafür viel zu komplex ist…
Gleichzeitig zeigt uns die Forschung immer wieder, dass sowas Einfaches wie Sport uns sogar schwere Krankheiten oder – wie hier gezeigt – aufwändige Operationen ersparen kann.
Viele Menschen glauben einfach nicht daran.
Vielleicht wird es in der Schule später mal ein Fach «Krafttraining» geben. Wie bewegt man eine Langhantel richtig? Wie geht Bankdrücken, Kniebeuge und Kreuzheben? So etwas wäre nachhaltige Bildung – und ein Segen für die Gesellschaft.
Wir befassen uns währenddessen lieber mit dem Hier und Jetzt. Du kannst noch heute mit Sport, genauer: dem Krafttraining beginnen. Die meisten von uns: jetzt sofort.
Ein Schritt vom Pult nach hinten weg und ab in die Hocke. Und wieder hoch. Das konnten wir alle mal, sogar schon im Alter von 1-2 Jahren. Dafür braucht's nicht mal einen Ratgeber.
ScienceDaily. (n.d.). Stronger thigh muscles may prevent knee replacement surgery.