
Vitamin A
Vitamin A: Würden sie ändern, wenn sie wüssten?
Vitamin A wirkt im Körper wie ein Hormon und spielt eine entscheidende Rolle für Immunfunktion, Hautschutz und Zelldifferenzierung – doch viele Menschen decken ihren Tagesbedarf nicht.

Vitamin A
Vitamin A wirkt im Körper wie ein Hormon und spielt eine entscheidende Rolle für Immunfunktion, Hautschutz und Zelldifferenzierung – doch viele Menschen decken ihren Tagesbedarf nicht.
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Wir alle sind uns ja einig: Hormone sind das wohl mächtigste Instrument aller höherer Lebewesen. Hormone lenken seit jeher das Grundverhalten all jener Spezies.
Das lässt sich sehr schön anhand eines Liedes vom Liedermacher Funny van Dannen aufzeigen. Das Lied «Schilddrüsenunterfunktion» ... ist lustig! Lustig jedenfalls, wenn man nicht selbst gerade derjenige ist, der mittendrin steckt und nichts von seinem «Glück» weiss.
In diesem Moment überlege ich mir gerade, welche Strophe des Textes ich zitieren soll, damit ich niemanden persönlich angreife! Ich versuchs mal hiermit:
«Ich sass oft in der Schule und fühlte mich völlig schlapp. Und weil ich selbst nicht denken konnte, schrieb ich eben ab. Ich war immer so antriebsschwach, als kleiner Junge schon. Heute weiss ich endlich den Grund: Schilddrüsenunterfunktion.»
Das Geniale an dem Lied ist, dass es mehr oder weniger direkt aufzeigt, was Hormone nicht nur mit dem Alltag, oder der Psyche eines Menschen machen können, sondern sogar Einfluss auf ganze Lebensphilosophien und -konzepte haben. Wie gesagt, ich will niemanden beleidigen, deshalb einfach mal selber anhören.
Lange Rede, kurzer Sinn: Mit Hormonen ist nicht zu spassen!
Wir könnten an dieser Stelle mit anderen Hormonen fortfahren. Wie wär's mit Testosteron? Auch ein heikles Thema. Das sollte jeder Mann (und jede Frau?) auch mal erlebt haben ... von «niedrig» zu «hoch».
Ein besseres Thema: Wachstumshormon in der Nacht. Wenn davon zu wenig ausgeschüttet wird oder es nicht richtig wirkt (Insulinresistenz ;-)), wachen wir nicht ausgeruht auf. Viel mehr noch: Das macht depressiv! Natürlich: Woher soll die Kraft kommen? Wenn der Körper sich nachts nicht wieder auf «Reset» stellen kann.
Hormone also. Seit Jahren diskutieren wir nun über die Bedeutung von Vitamin D, das eigentlich gar kein Vitamin, sondern ein Hormon ist. Jedenfalls wird daraus ein Hormon im Körper. Langweiliges Thema mittlerweile, steht ja fast in jeder Hausapotheke (hoffentlich).
Ein ähnliches Thema ist Vitamin A. Daraus wird im Körper auch ein Hormon – die Retinsäure. An dieser Stelle möchte ich an die Eingangsworte anknüpfen: Würden sie ändern, wenn sie wüssten? Damit meine ich die Menschen, unsere Mitmenschen.
Denn natürlich denke ich viel über den Speiseplan anderer Menschen nach und frage mich dann zum Beispiel, ob die es schaffen, überhaupt den Tagesbedarf an Vitamin A zu decken. Das darf jeder selbst mal nachrechnen.
Und so weiter. Würden die Menschen etwas ändern, wenn sie wüssten, dass aus Vitamin A eigentlich ein Hormon wird? Und ... dass man mit Hormonen am besten nicht spassen sollte? Weder mit Blick auf ein Zuviel – aber vor allem mit Blick auf ein Zuwenig.
Deshalb reden wir ab und zu über die Leber. Unter anderem voll gepackt mit Vitamin A. Ich bin mir sicher, dass die Leber einen kleinen Boom erfährt. Sollte es da Abneigungen geben, könnte man es auch mit Karottensaft probieren. Aber man sollte sich durchaus mindestens eine wertvolle Vitamin-A-Quelle erschliessen. Alles andere ist fahrlässig!
Ach ja, über Vitamin A und vor allem über viele andere Hormone und Wege, Hormonwerte zu modulieren, sprechen wir natürlich in unserem [Quelle nicht mehr verfügbar]. Es lohnt sich, wirklich!