
Longevity
LP7 gegen Demenz
LP7 ist eine spezifische Mischung essentieller Aminosäuren, die das Gehirn vor Demenz und Alzheimer schützen kann. Neue Forschung zeigt, wie diese Aminosäuren Nervenzellen schützen und die Gehirnfunktion verbessern.

Longevity
LP7 ist eine spezifische Mischung essentieller Aminosäuren, die das Gehirn vor Demenz und Alzheimer schützen kann. Neue Forschung zeigt, wie diese Aminosäuren Nervenzellen schützen und die Gehirnfunktion verbessern.
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Demenz will keiner haben. Es ist sehr sicher eine der herausfordernsten Erkrankungen im Alter – sowohl für Betroffene, die sich irgendwann im wahrsten Sinne des Wortes verlieren, als auch für die Angehörigen. Gleichzeitig kommt Demenz immer häufiger vor.
Das ist zum einen – wie immer – ungünstigen Umwelteinflüssen und einem schlechten Lebensstil geschuldet. Zum anderen liegt es schlicht daran, dass Gesellschaften immer älter werden und damit die Zahl an Menschen mit Demenz automatisch zunehmen – denn Demenz ist vornehmlich eine Erkrankung des Alters.
Schätzungen gehen davon aus, dass sich die Demenz-Prävalenz bis 2050 ungefähr verdreifacht. Heisst, die Gesellschaft wird zwangsläufig immer stärker und immer öfter mit dieser Erkrankung in Kontakt kommen. Das ist auch der Grund, warum die Forschung so intensiv an Lösungen arbeitet. Hier knüpft eine bemerkenswerte Studie an, die 2021 im renommierten Fachmagazin Science Advances publiziert wurde ([Quelle nicht mehr verfügbar]).
Ihr ging eine eine doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Humanstudie voraus, die zeigte, dass eine spezifische Mischung an essentiellen Aminosäuren – genannt LP7 –, "zu einer Verbesserung der Aufmerksamkeit, der kognitiven Flexibilität und der psychosozialen Funktionsfähigkeit führte, was einem kognitiven Abbau vorbeugen dürfte." (vgl. [Quelle nicht mehr verfügbar])
Hier setzten die neuen Erkenntnisse an. In einem Mausmodell für Alzheimer – eine bekannte Form der Demenzerkrankung – wurde die Wirksamkeit von LP7 getestet. Dazu muss man wissen, dass seit Jahren bekannt ist, dass eine proteinarme Ernährung die Hirn-Degeneration deutlich verstärkt. Der leitende Forscher – Dr. Makoto Higuchi – erklärte das Ziel der Studie wie folgt:
"Bei älteren Menschen wird eine proteinarme Ernährung mit einer schlechten Aufrechterhaltung der Gehirnfunktion in Verbindung gebracht. Aminosäuren sind die Bausteine von Proteinen. Wir wollten also herausfinden, ob eine Supplementierung mit essentiellen Aminosäuren das Gehirn älterer Menschen vor Demenz schützen kann, und wenn ja, welche Mechanismen zu diesem Schutzeffekt beitragen."
Daher studieren die Wissenschaftler mit ihren Forschungen zunächst, wie eine proteinarme Ernährung die Alzheimer-Erkrankung verschlimmert – die Mäuse zeigten nicht nur eine beschleunigte Degeneration des Gehirns, sondern auch Anzeichen für eine schlechte neuronale Konnektivität. Die Nahrungsergänzung mit der spezifischen Mischung an essentiellen Aminosäuren kehrte diese Effekte um, was darauf hindeutete, dass die Aminosäuren die Schädigung des Gehirns verhindern können.
Die Forscher zeigten, dass LP7 dem Absterben von Nervenzellen entgegenwirkt und so die Hirn-Degeneration bremst – und das obgleich die charakteristischen Tau-Protein-Komplexe, die Alzheimer verursachen, unverändert blieben. Die Autoren schreiben, dass es offenbar möglich sei, die Effekte der Tau-Ablagerungen zu überbrücken und die Hirnatrophie durch eine Supplementierung mit LP7 zu verhindern.
Auf molekularer Ebene hemmten die Aminosäuren Entzündungen im Gehirn und sorgten zudem dafür, dass Kynurenin, ein Entzündungsförderer im Gehirn, sich nicht anreicherte. Auf diese Weise konnten die Aminosäuren das Absterben von Nervenzellen reduzieren, die neuronale Konnektivität steigern und die Gehirnfunktion in diesem Alzheimer-Tiermodell verbessern.
Die Autoren folgerten:
"Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass essentielle Aminosäuren dazu beitragen können, das Gleichgewicht im Gehirn aufrechtzuerhalten und den Abbau des Gehirns zu verhindern. Unsere Studie ist die erste, die zeigt, dass bestimmte Aminosäuren die Entwicklung von Demenz verhindern können."
Doch das Geheimnis, sozusagen die Quintessenz, jetzt ganz am Ende. Denn: Essentielle Aminosäuren kann jeder von uns zuführen. Was ist an LP7 anders? LP7 ist besonders reich an den Aminosäuren Leucin, Phenylalanin und Lysin und ist so konzipiert, dass sie direkt mit den Verhältnissen der Einstromrate der verschiedenen EAA in das Gehirn übereinstimmt – soll heissen, LP7 ist so konzipiert, dass die Mischung das Gehirn möglicherweise ideal mit den benötigten Aminosäuren beliefert.
Es ist bekannt, dass viele Neurotransmitter direkt aus Aminosäuren synthetisiert werden. Glutaminsäure (Glutamat) wird im Gehirn u. a. aus Leucin synthetisiert und bis zu 50 % der Aminogruppen aus Glutamat und Glutamin im Gehirn stammen aus Leucin. Glutamat wiederum ist bekannt dafür, die Bildung von Dornenfortsätzen auf den Nervenzellen zu stimulieren, was die Kommunikation zwischen Nervenzellen verbessert, weshalb die Aminosäuren an Lern- und Gedächtnisleistung beteiligt.
Die Autoren vermuten ausserdem, dass die Absättigung der Aminosäurentransporter des Gehirns dazu führt, dass weniger toxische Substanzen – z. B. Kynurenin – über die gleichen Transporter ins Hirn gelangen – auf diese Weise könnten LP7 das Gehirn direkt schützen.
Wir fanden die Erkenntnisse so sensationell, dass wir die LP7-Mischung unbedingt anbieten wollten. Denn: Wer weiss, wie lange das noch möglich ist? Die Forscher arbeiten nämlich daran, die Mischung patentieren zu lassen. Wir gehen zwar nicht davon aus, dass das gelingt – gleichwohl haben wir mit LP7 ab sofort eine neue Möglichkeit an der Hand, das Gehirn zu verwöhnen. Speziell im Alter.