
Immunsystem
Die wichtigste Corona-Studie
Eine hochwertige Studie zeigt, dass Zinkzufuhr bei COVID-19 die Sterblichkeit um 32 % senkt und die Krankheitsdauer verkürzt – ein beeindruckendes Ergebnis aus der Forschung.

Immunsystem
Eine hochwertige Studie zeigt, dass Zinkzufuhr bei COVID-19 die Sterblichkeit um 32 % senkt und die Krankheitsdauer verkürzt – ein beeindruckendes Ergebnis aus der Forschung.
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In den vergangenen Jahren, vor allem ab 2020 bis ca. 2023, gab es eine nie dagewesene Fülle an Publikationen. Mittlerweile klingt das Ganze wieder etwas ab und bewegt sich in Richtung Pre-2020.
Besonders interessant ist, dass gefühlt jeder Mikronährstoff auf den Prüfstand gestellt wurde, unter der Kernfrage: Könnte Stoff X gegen Corona helfen?
Wer uns seit Jahren folgt, weiss, dass wir darüber immer fleissig berichtet haben, vor allem über unsere Social-Media-Kanäle wie Instagram.
Die wichtigste Corona-Studie … zu Zink?
Die wohl beeindruckendste Publikation findet sich im Fachmagazin Clinical Infectious Diseases, das zu den besten im Bereich Immunologie zählt. In der Arbeit wurde die Wirksamkeit von Zink untersucht.
Insgesamt 470 Menschen nahmen an der hochwertigen Doppelblindstudie (RCT) teil, bei der ab Diagnosefeststellung via PCR-Test entweder ein Placebo oder 2×25 mg Zink verabreicht wurden.
Die Ergebnisse lauteten wie folgt:
Die Autoren schrieben:
«Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine 15-tägige orale Zinkbehandlung bei Patienten mit COVID-19 zu einer fast 40-prozentigen Verringerung der Todesfälle und der Aufnahme in die Intensivstation führt und die Dauer der Symptome verkürzt.»
Ist das nicht sensationell? Mehr als das? Wie viele Menschen hätte man durch so eine simple Zinkergänzung schützen können? Selbst dann, wenn die Ergebnisse in einer grösseren Gruppe weniger stark ausgeprägt gewesen wären?
Fragen über Fragen.
Physiologische Bedeutung von Zink
Zink ist wirklich ein Wunderstoff – aber mit Allüren: Im Körper kommt Zink nach Eisen zwar relativ häufig vor, es ist aber in Geweben weggesperrt und nur ein kleiner Teil lässt sich bei Bedarf schnell mobilisieren. Der ist aber genauso schnell erschöpft und braucht immer Nachschub über die Nahrung.
Genau deshalb wirkt Zink in dieser Studie offenbar so gut. Denn unter grossen Stressbedingungen – etwa einer Infektion – ist der Zinkumsatz einfach deutlich erhöht.
Ganz allgemein unterliegen viele Immunprozesse der Regulation durch Zink:
Zinkdosis oder -überdosis?
Natürlich haben wir von der Studie in den Medien nichts gelesen. Dort liest man mehrheitlich, dass Mikronährstoffe nichts bringen und eine Überdosis sehr gefährlich sein kann.
Apropos Überdosis: In der Studie wurden explizit 50 mg genutzt. Nicht 5 oder 10 mg (100 % NRV), nein 50 mg!
Dazu noch weitere Key Facts:
Und genau die wollten die Forscher in der Studie vollständig ausreizen. Hat offenbar geklappt.